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05 März

Passionskonzert

Konzert am 28. März um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Vitus Egling

Donnerstag 05.03.2026 12:16 Uhr bis Samstag 28.03.2026 12:16 Uhr

Am Samstag vor dem Palmsonntag findet in der schönen Pfarrkirche St. Vitus in Egling ein Passionskonzert statt. 

Dominik Schumertl (Bass) und das Esemble "Streichweite" führen Solokantaten von G. Ph. Telemann und J.S. Bach, Orchesterwerke von F. Schubert und E. Grieg auf. Der Eintritt ist frei.

Zum Programm des Konzerts:

In den beiden barocken Solokantaten von G. Ph. Telemann („Ich will den Kreuzweg gerne gehen“) und J.S. Bach („Ich will den Kreuzstab gerne tragen“) wird der Leidensgang Jesu während der Kreuztragung nachempfunden und als Ausgangspunkt für die christliche Nachfolge dargestellt. Am Ende eines durch Mühen und Plagen gekennzeichneten Lebensweges beschreibt Telemann die Todessehnsucht der gläubigen Seele, bei Bach wird zusätzlich die Gewissheit der ewigen Freude in der „Heimatstadt, dem Himmelreich“ musikalisch nachgezeichnet.

Eingerahmt werden die beiden Solokantaten durch zwei Instrumentalwerke aus dem 19. Jahrhundert: Franz Schuberts „Ouvertüre c-moll“ und Edvard Griegs „Im Volkston“ aus den „Nordischen Weisen“ entsprechen der ernsten Grundstimmung des Konzerts, kontrastieren jedoch in ihrem Melodiereichtum auch die ausdrucksstarke Dramatik.

 

Zu den Mitwirkenden:

Dominik Schumertl

Bereits seit zehn Jahren tritt der Bassist Dominik Schumertl im süddeutschen Raum als Konzertsänger auf. Seit 2018 studiert er Gesang an der Universität Mozarteum Salzburg in der Gesangsklasse von Prof. Andreas Macco – seit 2023 im Master in der Opernklasse von Kai Röhrig und Florentine Klepper.

Am Mozarteum war er bereits in zahlreichen Partien zu erleben, u.a. als Efraim in der Uraufführung von N.U. Östlunds Familienoper „Pippi Langstrumpf“, als Pistola in Verdis „Falstaff“, als Bacchus in Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ und als Cavaraggio in „Medusa“ von Y. Robin. 2025 übernahm er in einer vielbeachteten Aufführung der im KZ Theresienstadt entstandenen Oper „Der Kaiser von Atlantis“ von Viktor Ullmann die Rolle des Todes.  Er gastierte als Truffaldin in „Ariadne auf Naxos“ bei den Richard-Strauss-Tagen in Garmisch, als Osmin in Mozarts Oper „Die Entführung aus dem Serail“ in Bad Reichenhall und zuletzt im Kulturkraftwerk Bergson als Dr. Falke in Johann Strauss‘ Operette „Die Fledermaus“.

Im Konzertfach führten ihn solistische Aufgaben mit Händels „Messias“ und Haydns „Die Schöpfung“ nach München u.a. in das Cuvilliéstheater. Während eines Konzertabends in Landsberg am Lech stellte sich der Sänger im letzten Jahr mit dem Zyklus „Dichterliebe“ von Robert Schumann auch als Liedinterpret vor und bot mit verschiedenen Opernausschnitten einen Einblick in sein vielseitiges Repertoire.

 

Das Ensemble „Streichweite“

In dem von Dietrich Weder 2015 gegründeten Ensemble „Streichweite“ haben sich Musiker aus den Regionen Landsberg, Starnberg und Fürstenfeldbruck zusammengefunden.

„Streichweite“ versteht sich als ein Ensemble an der Schnittstelle zwischen Kammer- und Orchestermusik, das Sänger und Chöre begleitet und daneben eigene Programme gestaltet. Dabei greift der Klangkörper besonders gern auf weniger bekannte Kompositionen aus Barock, Klassik und Romantik zurück.

 

 

 

 

 

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